*** Für angenehmere Clubatmosphäre ***[Mittwoch, 04. November 2009] Clubs zeigen Zoffmachern die rote Karte: Mit einer internen Datenbank tauschen sie Fotos aus, um unliebsame Gäste miteinander von ihren Clubs fernzuhalten.
«Wir möchten unsere Besucher vor Übeltätern schützen und ihnen eine angenehme Clubatmosphäre bieten», sagt der Betreiber des Berner Clubs Liquid Stefan Zesiger. Ist das Speichern der Personendaten überhaupt erlaubt? «Das überwiegend private Interesse der Clubbesitzer kann dies rechtfertigen. Die Geschäftsführer müssen aber mit Klagen der Betroffenen rechnen», so Eliane Schmid vom Eidgenössischen Datenschutz. Klagen nehmen die Clubbesitzer in Kauf, denn durch den präventiven Charakter des Systems versprechen sie sich langfristigen Erfolg: «Die Besucher werden sich jetzt zweimal überlegen, ob sie die Grenzen überschreiten wollen», so Bernhard Ring vom Wankdorf-Club. |
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